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Gießerei & Druckguss:Wie Sie Anfragen gewinnen, ohne auf der nächsten Messe zu stehen

Zehn typische Vertriebsprobleme im Guss-Geschäft - und wie sich jedes einzelne lösen laesst, ohne den Schmelzofen zu verlassen.

Ein Gießerei-Geschäftsführer im Sauerland oder in Schwaben kennt das Muster. Die Stammkunden aus dem Maschinenbau bestellen seit zwanzig Jahren, der Tier-1-Automobilist hat das Werkzeug bei Ihnen liegen, und der Werkzeugbau in Polen drueckt seit Jahren die Preise. Neue Anfragen kommen entweder über die Hannover Messe, über die Euroguss in Nuernberg oder über den persoenlichen Anruf eines alten Bekannten. Klassisches Beziehungsgeschaeft, klassisches B2B - und gleichzeitig ein Vertriebsmodell, das langsam verschleisst.

Denn die Einkaeufer auf der Gegenseite sind nicht mehr dieselben. Wer heute bei einem Automotive-Zulieferer, im Pumpenbau oder bei einem Hersteller von Hydraulikkomponenten nach einem Lieferanten für Sandguss in GJL-250 oder Druckguss in AlSi9Cu3 sucht, beginnt nicht mehr mit dem Telefon. Er beginnt mit Google. Er prueft Werkstoffkompetenz, Stueckzahlbereiche, Bearbeitungstiefe und Zertifizierungen - in den ersten zehn Minuten, ohne dass Ihr Vertrieb davon etwas mitbekommt. Wer in dieser ersten Recherche nicht stattfindet, steht auf der Long-List gar nicht erst drauf.

Dieser Hub buendelt die zehn Vertriebsprobleme, mit denen Gießereien und Druckgiesser im DACH-Raum regelmäßig auf uns zukommen. Jedes Thema ist ein eigener Beitrag - mit Beispielen, Zahlen und einer klaren Antwort, was sich in den nächsten neunzig Tagen ändern laesst.

Sales-Probleme im Gießerei & Druckguss

Die folgenden zehn Beitraege adressieren konkrete Engpaesse, die wir aus Gesprächen mit Vertriebsleitern und Geschaeftsfuehrern aus der Branche kennen. Sie sind nicht theoretisch, sondern entlang realer Anfragesituationen geschrieben - vom Aluminium-Druckguss für den E-Antrieb bis zum Eisenguss für Windkraft-Komponenten.

Mehr Anfragen im Gießerei & Druckguss Warum gut gefuehrte Gießereien trotz voller Auftragsbuecher zu wenig Anfragen für das nächste Quartal haben - und welche Hebel innerhalb von drei Monaten wirken. Inklusive Benchmark, wie viele qualifizierte Anfragen pro Monat in Eisen- und Druckguss realistisch sind. Mehr lesen → Neukunden ohne Messe im Gießerei & Druckguss Euroguss, GIFA, Hannover Messe - die Branche lebt vom Messekalender. Was passiert, wenn der Messeauftritt 80.000 Euro kostet und drei verwertbare Kontakte bringt? Wie sich ein zweiter Akquisekanal aufbauen laesst, der ganzjaehrig liefert. Mehr lesen → Vertrieb digitalisieren im Gießerei & Druckguss Vom Excel-Angebot zur strukturierten Anfragestrecke. Welche Prozessschritte im Aussendienst Zeit kosten, ohne Mehrwert zu liefern, und wo digitale Unterstützung sinnvoll ist - ohne dass am Ende ein totes CRM auf dem Schreibtisch des Vertriebsleiters steht. Mehr lesen → Online-Sichtbarkeit im Gießerei & Druckguss Wer bei 'Sandgusslieferant GJL-250' oder 'Aluminium-Druckguss Prototyp' nicht auf Seite eins steht, existiert für neue Einkaeufer praktisch nicht. Welche Werkstoff- und Verfahrenskombinationen sich lohnen, sichtbar zu besetzen. Mehr lesen → LinkedIn-Vertrieb im Gießerei & Druckguss Einkaufsleiter im Automotive- und Maschinenbausektor sind auf LinkedIn aktiv. Wie der Geschäftsführer einer mittelstaendischen Gießerei dort wahrgenommen wird, ohne taeglich posten zu müssen - und ohne in die Influencer-Falle zu tappen. Mehr lesen → Konfigurator im Gießerei & Druckguss Ein Online-Anfrageformular mit Werkstoffauswahl, Stueckzahlbereich und Bearbeitungsoptionen filtert Spielanfragen heraus, bevor sie im Vertrieb landen. Welche Datenfelder sich bewährt haben - und wo der Konfigurator zur Bremse wird. Mehr lesen → Internationale Märkte im Gießerei & Druckguss Tschechien, Polen, Oesterreich, Schweiz, Norditalien - die Guss-Lieferketten sind laengst grenzueberschreitend. Wie sich Anfragen aus angrenzenden Märkten gewinnen lassen, ohne ein Aussendienstbuero in Brno zu eroeffnen. Mehr lesen → Bestandskunden im Gießerei & Druckguss Der Tier-1-Kunde aus dem Jahr 2018, der irgendwann zu einem Wettbewerber abgewandert ist. Wie systematische Reaktivierung von eingeschlafenen Werkzeug-Kunden funktioniert - und warum ein neues Werkstoffportfolio dafuer oft der Aufhaenger ist. Mehr lesen → Messe-Alternative im Gießerei & Druckguss Wenn die nächste Euroguss erst in zwei Jahren stattfindet und das Standbudget unter Druck steht: Welche Formate die Hallenpraesenz teilweise ersetzen koennen - vom virtuellen Werksrundgang bis zur kuratierten Einkaeufer-Liste. Mehr lesen → Wissensportal-Content im Gießerei & Druckguss Konstrukteure suchen Antworten zu Entformungsschraegen, Schwindungsmassen, Porositaet und Waermebehandlung. Wer diese Fragen sauber beantwortet, wird zum Standard-Lesezeichen im technischen Einkauf - und gewinnt Anfragen ohne klassische Akquise. Mehr lesen →

Quer zu allen Sales-Lösungen:

Viele der Vertriebsprobleme im Guss-Bereich sind keine Branchen-Spezifika, sondern branchenuebergreifende Muster, die sich in Maschinenbau, Werkzeugbau und Kunststoffverarbeitung ähnlich zeigen. Wer den Vergleich sucht, findet die folgenden Problem-Hubs nuetzlich.

Gießereien sind keine Software-Startups. Werkstoffkompetenz, Werkzeugbau, Schmelze, Putzerei, mechanische Bearbeitung - das laesst sich nicht von einem 22-jaehrigen Account-Manager einer Full-Service-Agentur in Berlin-Mitte verstehen, der den Unterschied zwischen Kokillenguss und Niederdruckguss erst nachschlagen muss. Die meisten Kommunikationsprojekte in der Branche scheitern an genau dieser Stelle: Texte werden geschrieben, ohne dass jemand die DIN EN 1561 in der Hand hatte, und Konfiguratoren werden gebaut, ohne dass jemand mit einem Konstrukteur in Schwaebisch Gmuend gesprochen hat.

Eine Solo-Operator-Beratung funktioniert anders. Ein Ansprechpartner, der sich in die Werkstoffsprache einarbeitet, mit Ihrem Vertriebsleiter direkt telefoniert und das, was im Markt entsteht, auch selbst schreibt - ohne Zwischenschichten, ohne Junior-Schleifen. Bei docunite (DMS-Anbieter für den DACH-Mittelstand) und Kunststoff-Profi (B2B-Commerce für Kunststoffverarbeitung) lief der Aufbau der Online-Anfragestrecke nach genau diesem Muster: ein Kopf, der schreibt, plant, misst und nachsteuert.

Wenn Sie als Geschäftsführer oder Vertriebsleiter einer Gießerei oder eines Druckguss-Betriebs konkret prüfen wollen, welche zwei oder drei Hebel in Ihrem Fall den größten Effekt haben, ist ein Erstgespräch der schnellste Weg. Neunzig Minuten, 200 Euro, danach wissen Sie, ob und wie sich eine Zusammenarbeit lohnt.

FAQ

Wie viele qualifizierte Anfragen pro Monat sind im Gießerei- und Druckguss-Geschäft realistisch?
Bei einem mittelstaendischen Betrieb mit klarem Werkstoff- und Verfahrensfokus sind nach sechs bis neun Monaten konsistenter Arbeit zwischen acht und zwölf qualifizierte Online-Anfragen pro Monat realistisch - vorausgesetzt, das Werkstoffportfolio ist sauber dokumentiert und die Anfragestrecke filtert Spielanfragen heraus. Reine Prototypenanfragen liegen hoeher, Serienanfragen niedriger und mit hoeherem Auftragswert.
Lohnt sich das für eine Gießerei, die ueberwiegend Tier-1- und Tier-2-Kunden im Automotive beliefert?
Ja, allerdings mit anderer Zielsetzung. Tier-1-Kunden werden über Lieferantenportale und persoenliche Kontakte gewonnen, nicht über Google. Online-Praesenz wirkt hier indirekt: Sie ist Teil der Lieferantenpruefung. Ein Einkaeufer, der nach dem ersten Kontakt Ihre Website besucht und ein klares, technisch belastbares Bild findet, entscheidet schneller für eine Aufnahme in den Pruefungsprozess.
Wir haben einen Aussendienst mit drei Mitarbeitern - macht es Sinn, parallel digital zu akquirieren?
Genau dann macht es Sinn. Der Aussendienst arbeitet Bestandskunden und qualifizierte Neukunden. Der digitale Kanal liefert die Vorqualifizierung: Anfragen, die mit Werkstoff, Stückzahl und Zeichnung schon konkret sind, kommen vorgefiltert auf den Tisch. Drei Aussendienstler ohne Anfragenstrom verbringen viel Zeit mit Kaltakquise, die deutlich teurer ist als eine sauber aufgebaute Online-Strecke.
Wie lange dauert es, bis erste Anfragen über den Online-Kanal kommen?
Erste Sichtbarkeitssignale entstehen nach acht bis zwölf Wochen, erste qualifizierte Anfragen typischerweise im vierten bis sechsten Monat. Die Branche hat lange Recherche- und Entscheidungszyklen - ein Konstrukteur, der heute zum ersten Mal auf Ihre Werkstoffseite kommt, kann in vier Monaten anfragen, wenn das Projekt freigegeben ist. Geduld ist hier ein Wettbewerbsvorteil.
Was kostet eine Zusammenarbeit konkret?
Drei Pakete: Starter mit 2.500 Euro pro Monat für Betriebe, die einen ersten strukturierten Kanal aufbauen wollen. Wachstum mit 4.500 Euro pro Monat, wenn parallel mehrere Werkstoff- oder Verfahrensthemen besetzt werden sollen. Skalierung mit 7.500 Euro pro Monat für Gruppen mit mehreren Standorten oder internationaler Ausrichtung. Vorher: Erstgespräch für 200 Euro.
Warum ein Solo-Berater und keine Agentur mit fuenfzig Leuten?
Weil in der Gießerei-Kommunikation Tiefe wichtiger ist als Breite. Eine Agentur muss mehrere Senior-Stunden auf Sie verteilen und den Rest mit Junior-Kapazität auffuellen. Bei einer Solo-Operator-Beratung sprechen Sie immer mit demselben Ansprechpartner, der die Werkzeugzeichnung kennt, mit Ihrem Vertriebsleiter telefoniert hat und weiß, warum genau dieser Tier-1-Kunde 2022 abgewandert ist.

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