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Self-Service für Eisenguss, Alu-Druckguss, Sandguss

Konfigurator und Self-Service-Angebote im GießereiDamit Ihr Vertrieb nicht jede RFQ einzeln durch die Kalkulation jagt

Sie leiten Vertrieb oder Geschäftsführung in einer Gießerei und kennen das Spiel: Jede Bauteilanfrage landet bei der Arbeitsvorbereitung, jede Kalkulation kostet drei bis fuenf Tage. Genau hier setzt ein Online-Konfigurator an, der Tier-1- und Tier-2-Einkaeufer schon vor dem ersten Telefonat qualifiziert.

Warum die manuelle Angebotskalkulation den Vertrieb in Gießereien ausbremst

Eine typische Anfrage im Eisenguss oder Alu-Druckguss laeuft heute so: STEP-Datei per Mail, Rueckfrage zu Toleranzen, Werkstoffspezifikation klaeren, dann Modellbau-Aufwand schätzen, Putzerei-Aufwand, mechanische Bearbeitung, Zertifikate. Die Arbeitsvorbereitung braucht im Schnitt drei bis acht Tage für ein belastbares Angebot - bei Stückzahlen unter 500 lehnen viele Gießereien direkt ab, weil der Kalkulationsaufwand die Marge frisst.

Das Problem: Einkaeufer bei Automotive-Tier-1, Maschinenbau und Pumpenherstellern schicken die gleiche RFQ parallel an drei bis fuenf Lieferanten. Wer als Erster ein qualifiziertes Preisband liefert, sitzt im technischen Klaerungsgespraech. Wer eine Woche braucht, faellt aus dem Auswahlprozess.

  • Kleinserien unter 200 Stück werden oft gar nicht erst kalkuliert
  • Modell- und Werkzeugkosten werden telefonisch verhandelt - intransparent für beide Seiten
  • Die Arbeitsvorbereitung verbringt 40 bis 60 Prozent ihrer Zeit mit Anfragen, die nie zum Auftrag werden

Was ein Konfigurator im Gießerei konkret abbildet

Ein Konfigurator für Gießereien ist kein CAD-Tool und kein Ersatz für die technische Klaerung. Er ist ein Vor-Qualifizierer, der dem Einkaeufer in fuenf bis acht Minuten ein belastbares Richtpreisfenster gibt - und Ihrem Vertrieb eine vollstaendige Anfrage liefert.

Die Bausteine, die sich in der Praxis bewährt haben:

  1. Verfahrensauswahl: Sandguss, Kokillenguss, Druckguss, Feinguss - mit Hinweis auf typische Stueckzahlbereiche und Werkstoffe
  2. Werkstoffmatrix: GJL-250, GJS-400, GJS-500, AlSi9Cu3, AlSi10Mg - inklusive Lieferbarkeit und Preisindex
  3. Geometrie-Eckdaten: Gewichtsklasse, Hauptabmessung, Wandstaerke - kein vollstaendiges CAD, sondern Bandbreiten
  4. Stückzahl und Lieferplan: Einmalbedarf, Jahresbedarf, EDI-Abrufe
  5. Nachbearbeitung: Strahlen, mechanische Bearbeitung, Lackierung, FAI-Bericht, PPAP-Level
  6. Zertifikate: IATF 16949, DIN EN ISO 9001, Werkszeugnis 3.1, RoHS
Praxis-Hinweis: Der Konfigurator gibt am Ende keine Festpreise aus - sondern ein Preisband plus konkreter Lieferzeit-Indikation. Damit bleibt der Vertrieb in der Verhandlung und der Einkaeufer hat eine Entscheidungsgrundlage für die interne Freigabe.

Wie Einkaeufer in Automotive, Maschinenbau und Pumpentechnik Lieferanten finden

Einkaeufer bei Tier-1-Zulieferern und im Maschinenbau recherchieren neue Gusslieferanten heute zu rund 70 Prozent über Google, bevor sie ueberhaupt eine Anfrage verschicken. Suchanfragen wie giesserei eisenguss kleinserie, aluminium druckguss lieferant deutschland oder sandguss prototyp liegen im DACH-Raum stabil bei mehreren tausend monatlichen Suchen.

Wer in diesen Suchen mit einer Seite landet, die direkt einen Konfigurator anbietet, führt drei Vorteile gegen den Wettbewerb ins Feld:

  • Der Einkaeufer kann sofort eine erste Schätzung erzeugen - ohne Telefonat, ohne NDA-Klaerung
  • Die Anfrage kommt vollstaendig vorqualifiziert in Ihrem CRM an
  • Sie filtern automatisch Anfragen aus, die nicht zu Ihrem Maschinenpark passen - kein 500-Tonnen-Druckguss, wenn Sie nur bis 200 Tonnen fahren

Der Effekt: Vertriebsleiter berichten typischerweise von einer Verdoppelung der qualifizierten Anfragen binnen sechs bis neun Monaten - bei gleichzeitig sinkender Quote an unpassenden RFQs.

Vom Konfigurator zur kontinuierlichen Pipeline - wie die organische Sichtbarkeit dazu kommt

Ein Konfigurator allein bringt keine Anfragen. Er muss von Buyer-Suchanfragen gefunden werden. In der Praxis heißt das: Long-Tail-Seiten für jede Kombination aus Verfahren x Werkstoff x Branche. Zum Beispiel:

  • Aluminium-Druckguss für E-Mobility-Gehäuse
  • Sandguss für Pumpen- und Armaturenindustrie
  • GJS-Sphaerogussteile für Windkraftanlagen
  • Feinguss für Medizintechnik-Komponenten

Jede dieser Seiten zieht eine spezifische Einkaeufer-Persona an - und leitet sie auf den Konfigurator. Dazu kommen technische Inhalte, die Einkaeufer und Konstrukteure in der Recherche-Phase brauchen: Werkstoffvergleiche GJL vs. GJS, Toleranzklassen nach DIN ISO 8062, PPAP-Level für Automotive-Erstmuster.

Dieses Muster - Konfigurator plus Long-Tail-Sichtbarkeit - haben wir bei B2B-Industriekunden wie Kunststoff-Profi in der Kunststoffverarbeitung und bei 3D-Etiketten in der Werbetechnik umgesetzt. Das Vorgehen ist branchenuebergreifend, die Inhalte sind es nicht.

Was eine Umsetzung für eine Gießerei realistisch kostet und wie lange sie dauert

Eine ehrliche Einordnung: Ein Konfigurator-Projekt für eine Gießerei mit 50 bis 300 Mitarbeitern laeuft typischerweise in drei Phasen über neun bis zwölf Monate.

  1. Monat 1-3: Keyword-Mapping, Konfigurator-Logik mit Arbeitsvorbereitung definieren, erste 15 bis 25 Long-Tail-Seiten live
  2. Monat 4-7: Konfigurator integriert, technische Inhalte ausgerollt, erste Anfragen über das Tool
  3. Monat 8-12: Skalierung auf 80 bis 150 Seiten, kontinuierliche Optimierung der Konfigurator-Conversion

Die Investition liegt je nach Paket zwischen 2.500 Euro (Starter, ein bis zwei Seiten pro Woche), 4.500 Euro (Wachstum) und 7.500 Euro monatlich (Skalierung mit eigenem Redaktions- und Tech-Team-Anteil). Ein Erstgespräch zur Prüfung Ihres Marktes kostet 200 Euro und ist als Entscheidungsgrundlage gedacht - kein Vorvertrag.

FAQ

Wie viele Anfragen pro Monat sind über einen Konfigurator im Gießerei realistisch?
Realistisch sind 15 bis 60 qualifizierte Anfragen monatlich nach 9 bis 12 Monaten - abhängig von Verfahren, Werkstoffportfolio und Wettbewerbsdichte. Eisenguss-Gießereien mit klarer Spezialisierung (z.B. Pumpenguss, Sphaeroguss für Windkraft) erreichen oft hoehere Conversion als Druckguss-Anbieter im Massenmarkt, weil die Buyer-Suchen spezifischer sind.
Verlieren wir mit einem Konfigurator nicht den technischen Klaerungsdialog mit dem Einkaeufer?
Nein - im Gegenteil. Der Konfigurator ersetzt nicht das Konstruktionsgespraech, er ersetzt die ersten zwei E-Mail-Schleifen mit Standard-Rueckfragen. Ihr Vertrieb steigt direkt in die technische Tiefe ein, mit allen Eckdaten vorab im CRM. Mandanten berichten, dass die Gespraechsqualitaet steigt, weil der Einkaeufer vorbereitet ist.
Was passiert, wenn ein Wettbewerber unsere Konfigurator-Logik kopiert?
Die Konfigurator-Logik selbst ist nicht der Wettbewerbsvorteil - die organische Sichtbarkeit und das technische Vertrauen sind es. Wer 12 Monate vor dem Wettbewerb startet, hat Long-Tail-Rankings, Backlinks und Referenz-Anfragen, die ein Nachzuegler nicht in sechs Monaten aufholt.
Wie integriert sich der Konfigurator in unsere ERP- und CAQ-Landschaft (z.B. proAlpha, SAP, abas)?
Der Konfigurator laeuft typischerweise als eigenstaendiges Web-Frontend mit REST-Anbindung an Ihr CRM. Ein vollwertiger Stammdaten-Abgleich mit dem ERP ist im ersten Schritt nicht nötig - die Anfrage wird strukturiert ans CRM uebergeben, der Vertrieb überträgt qualifizierte Anfragen wie bisher manuell ins ERP. Eine tiefere Integration ist ab Phase 3 sinnvoll.
Wir liefern stark IATF-zertifiziert an Automotive-Tier-1 - macht ein Self-Service-Tool da ueberhaupt Sinn?
Gerade dort. Automotive-Einkaeufer sind heute zu 80 Prozent unter 45 Jahre alt und erwarten digitale Vorqualifizierung. Der Konfigurator filtert Erstmuster- und Reihenanfragen so vor, dass nur Anfragen mit passenden PPAP-Level, Stückzahlen und Werkstoffen bei der Arbeitsvorbereitung landen.

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