Warum Gießereien bei Google verlieren, obwohl die Halle ausgelastet ist
Die Ausgangslage ist in fast jeder Gießerei dieselbe: Die Auftragsbuecher sind voll, aber die Kundenstruktur ist gewachsen, nicht gewählt. Drei bis fuenf Stammkunden machen 60-80 Prozent des Umsatzes. Wenn ein Tier-1-Lieferant auslagert, ein OEM die Plattform wechselt oder ein Wettbewerber unterbietet, wird die Konzentration zum Risiko.
Die typische Reaktion: Vertrieb soll diversifizieren. Nur findet ein neuer Einkaeufer aus dem Maschinenbau, der einen Lieferanten für GGG-40-Gussteile bis 200 kg sucht, Ihre Gießerei nicht. Er googelt - und landet bei einem Wettbewerber, der vor zehn Jahren eine ordentliche Webseite gebaut hat.
- Die Firmenwebseite ist 2014 entstanden, zeigt Hallenfotos und drei Saetze über 'Tradition seit 1952'
- Konkrete Werkstoffe, Stückzahlen, Toleranzen und Prüfverfahren stehen nirgends
- Google Business Profile ist nicht gepflegt, der Eintrag bei wlw veraltet
- Es gibt keine einzige Seite, die für einen konkreten Suchbegriff wie 'Aluminium-Druckguss Strukturbauteile E-Mobilitaet' rankt
Das Ergebnis: Sie sind technisch führend - und digital nicht existent.
Was Eisenguss-, Alu-Druckguss- und Sandguss-Betriebe konkret tun müssen
Online-Sichtbarkeit für eine Gießerei funktioniert nicht über Stockfotos und Hochglanz-Texte. Sie funktioniert über technische Tiefe, die ein Einkaeufer beim Lesen sofort als kompetent erkennt. Das ist gute Nachricht und harte Arbeit zugleich.
Wir bauen die Sichtbarkeit über drei Ebenen auf:
- Verfahrensseiten: Pro Giessverfahren eine eigene Seite - Sandguss, Kokillenguss, Niederdruck-Kokillenguss, Aluminium-Druckguss, ggf. Feinguss. Mit Bauteilgewichten, Wandstaerken, erreichbaren Toleranzen, Nachbearbeitungsoptionen.
- Werkstoffseiten: GJL-250, GJS-400-15, GJS-500-7, AlSi9Cu3, AlSi10MnMg - jeder relevante Werkstoff bekommt ein eigenes Datenblatt im CMS. Inklusive Eigenschaften, typischen Einsatzfaellen und Lieferzustaenden.
- Branchen-Landingpages: Automotive, Nutzfahrzeuge, Maschinenbau, Pumpen- und Armaturenbau, Energietechnik, E-Mobilitaet. Jede Branche hat eigene Sprache, eigene Normen, eigene Schmerzpunkte.
Realität aus der Praxis: Eine Gießerei mit 80 Mitarbeitern, die nach 9 Monaten von 1 auf 14 qualifizierte Anfragen pro Monat skaliert hat, gewinnt damit 2-3 Neukunden pro Quartal - bei einem durchschnittlichen Auftragsvolumen, das die komplette Investition in drei Monaten amortisiert.
Die Wettbewerbssituation: Wer steht oben - und warum man sie schlagen kann
Wer 'Gießerei Bayern', 'Aluminium Druckguss Lieferant' oder 'Sandguss Kleinserie' googelt, sieht meist drei Gruppen: traditionsreiche Mittelstaendler mit veralteten Seiten, Industrieportale wie wlw und IndustryStock, sowie zwei, drei spezialisierte Anbieter, die digitales Marketing ernst nehmen.
Die gute Nachricht: Die meisten Wettbewerber-Seiten sind oberflaechlich. Sie zeigen Verfahren, aber keine Werkstoffmatrix. Sie nennen Branchen, aber keine Bauteilbeispiele. Sie haben keine internen Verlinkungen zwischen Verfahren, Werkstoff und Anwendung. Das ist genau die Luecke, die wir schliessen.
- Long-Tail-Begriffe wie 'Aluminium-Druckguss Strukturbauteil Heckklappe' oder 'Sphaerogussgehaeuse Hydraulikpumpe GJS-500' haben geringe Suchvolumina - aber jede einzelne Anfrage ist ein potenzieller Sechs- oder Siebenstellen-Auftrag.
- Regionale Kombinationen wie 'Gießerei Schwarzwald', 'Druckguss Ostwestfalen', 'Sandguss Sachsen' werden von Einkaeufern aktiv gesucht, die kurze Wege wollen.
- Normen-Suchen wie 'IATF 16949 Gießerei' oder 'DIN EN 1706 Lieferant' filtern Einkaeufer mit klarer Spezifikation.
Wie der Aufbau konkret ablaeuft - vom Audit bis zur Pipeline
Wir starten mit einem Audit, das in vier Wochen klare Antworten liefert: Welche Begriffe sind in Ihrer Nische ueberhaupt suchbar? Wo steht der Wettbewerb? Welche Inhalte fehlen Ihnen, und welche koennen Sie aus bestehenden Datenblaettern, Pruefprotokollen und Bauteilbeispielen schnell ableiten?
Danach beginnt der Aufbau:
- Monat 1-2: Technisches Fundament - Seitenstruktur, Google Business Profile, schemaorg-Markup für Hersteller und Produkte, klare URL-Logik für Verfahren und Werkstoffe.
- Monat 2-5: Content-Aufbau - 2-3 substanzielle Seiten pro Monat, in enger Abstimmung mit Ihrem Technik-Team. Sie liefern die Substanz, wir machen daraus Seiten, die ranken.
- Monat 4-9: Branchen-Landingpages und gezielter Linkaufbau über Fachpresse, Verbandsverzeichnisse und ausgewaehlte Industrieportale.
- Ab Monat 6: Erste planbare Anfragen, Conversion-Optimierung der Kontaktstrecke, Auswertung welche Begriffe konvertieren.
Sie arbeiten direkt mit Barnd Duong - keine Junior-Berater, keine Account-Manager-Kette. Das gleiche Modell, mit dem wir Mandanten wie docunite (DMS-SaaS) und die Kunststoff-Profi-Plattform aufgebaut haben, jetzt angewandt auf Ihre Gießerei.
Was es kostet - und was es Ihnen sparen kann
Drei Pakete, je nach Ambitionsniveau:
- Starter (2.500 EUR/Monat): Sinnvoll für Gießereien bis 50 Mitarbeiter, die erst einmal die Basis aufbauen. Verfahrens- und Werkstoffseiten, Google Business Profile, monatliches Reporting.
- Wachstum (4.500 EUR/Monat): Der typische Einstieg für Mittelstaendler mit 80-250 Mitarbeitern. Inkl. Branchen-Landingpages, Linkaufbau, Conversion-Optimierung.
- Skalierung (7.500 EUR/Monat): Für Gießereien mit mehreren Standorten, internationaler Ausrichtung oder paralleler Vermarktung von Lohnguss und Eigenprodukten.
Das Erstgespräch kostet 200 EUR und liefert eine konkrete Einschaetzung: Welche Suchbegriffe sind realistisch, welcher Pipeline-Aufbau ist in 6 und in 12 Monaten machbar, und wo liegen die schnellen Hebel. Wenn wir am Ende des Gesprächs zu dem Schluss kommen, dass Online-Sichtbarkeit für Ihre Nische nicht das richtige Werkzeug ist, sagen wir Ihnen das ehrlich.
FAQ
Wie viele qualifizierte Anfragen pro Monat sind für eine Gießerei realistisch?
Bei einer mittelstaendischen Gießerei mit klarem Profil (z.B. Alu-Druckguss bis 8 kg, Serien ab 5.000 Stück) sind nach 9-12 Monaten 8-15 qualifizierte Anfragen pro Monat realistisch. Entscheidend ist die Tiefe der Spezialisierung: Wer alles giesst, rankt für nichts. Wer 'Aluminium-Druckguss Strukturbauteile Automotive' besetzt, gewinnt die Anfragen, die wirklich zur Maschine passen.
Wir liefern hauptsaechlich an Automotive-Tier-1 - lohnt sich Online-Sichtbarkeit ueberhaupt?
Ja, aus zwei Gruenden. Erstens: Tier-1-Einkaeufer recherchieren bei Neuvergaben und Second-Source-Strategien aktiv über Google, gerade seit den Lieferketten-Bruechen 2021-2024. Zweitens: Diversifikation in Maschinenbau, Medizintechnik oder E-Mobilitaet laeuft fast immer über digitale Erstrecherche. Wer sichtbar ist, wird angefragt - auch wenn das Erstgespräch am Telefon stattfindet.
Unsere Konkurrenz steht seit 20 Jahren auf Platz 1 bei Google - kommen wir da noch ran?
In der Gießerei-Landschaft sind die Top-Positionen oft mit duennen Seiten besetzt, die nur formal optimiert sind. Wer technische Tiefe zeigt - Werkstoffdatenblaetter, Toleranztabellen, Prüfverfahren, reale Bauteilbeispiele - ueberholt etablierte Wettbewerber in 6-12 Monaten. Der Inhalt entscheidet, nicht das Alter der Domain.
Was kostet der Aufbau der Online-Sichtbarkeit für eine Gießerei konkret?
Im Starter-Paket (2.500 EUR/Monat) bauen wir 2-3 Werkstoff- und Verfahrensseiten pro Monat auf und betreuen Google Business Profile. Wachstum (4.500 EUR/Monat) deckt zusaetzlich Branchen-Landingpages (Automotive, Maschinenbau, Medizintechnik) und Linkaufbau ab. Skalierung (7.500 EUR/Monat) ist sinnvoll, wenn parallel Lohnguss-Vermarktung und Eigenprodukt-Kommunikation laufen sollen.
Wie lange dauert es, bis wir die ersten Anfragen über Google sehen?
Erste Long-Tail-Anfragen (z.B. 'Sandguss GGG-40 Kleinserie Sueddeutschland') kommen typischerweise nach 8-14 Wochen. Spuerbare Pipeline-Wirkung mit planbaren Anfragen pro Woche stellt sich nach 6-9 Monaten ein. Bei Mandanten wie der Kunststoff-Profi-Plattform haben wir den gleichen Effekt im B2B-Commerce gesehen - das Muster ist branchenuebergreifend stabil.