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Antriebstechnik OEM-Pipeline statt Zufallsanfragen

Mehr Anfragen im Antriebstechnik generierenwenn Empfehlungen und Messen den Vertrieb nicht mehr fuellen

Sie verkaufen Servomotoren, Planetengetriebe oder integrierte Antriebsloesungen direkt an OEMs im Maschinen- und Anlagenbau. Die Website liefert heute drei Anfragen pro Quartal, der Vertrieb hängt an Bestandskunden und der SPS in Nuernberg. Das laesst sich ändern.

Warum die Website von Antriebstechnik-Herstellern fast nie Anfragen liefert

Die meisten Hersteller in der Antriebstechnik haben in den letzten 25 Jahren über drei Kanaele verkauft: Direktvertrieb mit eigenen Aussendienstlern, Distributoren wie EAO, Boecker oder regionale Servotechnik-Haendler und Fachmessen wie die SPS in Nuernberg oder die Hannover Messe. Die Website war ein digitaler Produktkatalog mit PDF-Downloads für Datenblaetter, CAD-Modelle und Bestellnummern.

Das funktioniert nicht mehr aus drei Gruenden:

  • Konstrukteure recherchieren anonym. Der Entwickler beim OEM-Maschinenbauer in Schwaebisch Gmuend laedt das CAD-Modell, vergleicht Drehmomentkennlinien und Wirkungsgrade gegen Wettbewerber wie SEW, Lenze, Wittenstein, Nabtesco oder Harmonic Drive und entscheidet die Auslegung lange bevor er Ihren Aussendienst kontaktiert.
  • Messe-ROI bricht ein. Standkosten von 80.000 bis 250.000 Euro für die SPS rechnen sich nur noch für die Top-5 der Branche. Mittelstaendische Spezialisten für Sondermotoren, Hohlwellengetriebe oder Direct-Drive-Lösungen brauchen einen kalkulierbaren Inbound-Kanal.
  • Empfehlungsgeschaeft ist nicht skalierbar. Wenn 70 Prozent Ihrer Anfragen über Bestandskunden kommen, waechst der Umsatz im Takt der Kundenfluktuation und nicht im Takt der Vertriebsziele.

Die Lösung ist nicht mehr Werbung, sondern eine Website, die für Konstrukteure und Einkaeufer in der Vorauslegungsphase auffindbar ist.

Welche Suchanfragen Konstrukteure und Einkaeufer im Antriebstechnik-Markt wirklich stellen

Die Buyer Journey in der Antriebstechnik laeuft über sehr spezifische technische Suchanfragen. Wer hier sichtbar ist, gewinnt das Projekt vor dem ersten Telefonat. Beispiele aus realen Keyword-Cluster-Analysen:

  • Auslegungssuchen: servomotor auslegung drehmoment berechnen, planetengetriebe wirkungsgrad Übersetzung, direct drive torque motor vergleich
  • Vergleichssuchen: wittenstein vs neugart planetengetriebe, hohlwellenmotor alternativen, harmonic drive ersatz
  • Anwendungssuchen: servoantrieb für verpackungsmaschine, antrieb für rundtaktmaschine, antriebsloesung für cobot
  • Norm- und Schnittstellensuchen: encoder absolut singleturn schnittstelle, servomotor profinet iolink, atex motor zone 22

Die Suchvolumina sind klein, oft 20 bis 200 Suchanfragen pro Monat in DACH. Aber jede einzelne Suche kommt von einem Konstrukteur oder Einkaeufer mit konkretem Projekt. Eine Anfrage entspricht in der Regel einem Auftragsvolumen zwischen 15.000 und 400.000 Euro im OEM-Geschäft.

Was eine Website für planbare OEM-Anfragen leisten muss

Aus den Projekten mit industriellen B2B-Mandanten haben sich vier Bausteine bewährt, die auch für Antriebstechnik tragen:

  1. Produktseiten als Auslegungstool. Pro Baureihe eine Seite mit Drehmomentkennlinien, Drehzahlbereichen, Traegheitsmomenten, Einbaumassen, ATEX- und UL-Zertifikaten und CAD-Download. Keine PDF-Sackgasse, sondern HTML-Inhalte, die Google liest und Konstrukteure ueberfliegen koennen.
  2. Anwendungsseiten je Maschinentyp. Antriebsloesungen für Verpackungsmaschinen, Servoantriebe für Werkzeugmaschinen, Direct-Drive für Halbleiterhandling. Hier entscheidet der OEM-Konstrukteur, ob Sie seine Anwendung verstehen.
  3. Vergleichs- und Alternativen-Inhalte. Wenn jemand nach einer Alternative zu einem Wettbewerber sucht, ist das die heisseste Anfrage im Markt. Eine ehrliche, technisch saubere Gegenueberstellung gewinnt diese Suchen.
  4. Konfigurator oder Anfrageformular je Baureihe. Kein generisches Kontaktformular. Der Konstrukteur will Nenndrehmoment, Drehzahl, Umgebungsbedingungen und Schnittstelle angeben und dann eine qualifizierte Rückmeldung bekommen.

Realistische Groessenordnung: Ein mittelstaendischer Antriebstechnik-Hersteller mit klarem Produktportfolio und 12 bis 18 Monaten konsequenter Arbeit erreicht typischerweise 20 bis 60 qualifizierte OEM-Anfragen pro Monat über die Website. Die Conversion zum Angebot liegt bei sauberer Vorqualifizierung zwischen 35 und 55 Prozent.

Wie der Aufbau in der Praxis ablaeuft

Der Weg von drei Anfragen pro Quartal zu einer planbaren Pipeline ist kein Big-Bang-Relaunch. Er laeuft in drei Phasen:

  • Monat 1 bis 3 - Fundament: Keyword-Recherche entlang Ihrer Baureihen und Zielanwendungen, Wettbewerbsanalyse gegen die fuenf größten Marktbegleiter, technische Site-Aufraeumung, erste 8 bis 12 Produktseiten neu strukturiert.
  • Monat 4 bis 9 - Skalierung: Anwendungsseiten je Maschinentyp, Vergleichsinhalte, technische Fachartikel zu Themen wie Energieeffizienzklassen IE5, funktionaler Sicherheit SIL3 oder Predictive Maintenance über integrierte Sensorik.
  • Monat 10 bis 18 - Autoritaet: Case Studies mit OEM-Referenzkunden, internationale Sichtbarkeit in englischsprachigen Märkten, Conversion-Optimierung an Anfrageformularen und Datenblatt-Downloads.

Begleitet wird das Ganze von monatlichem Reporting auf den Metriken, die der Vertrieb versteht: Anzahl qualifizierter Anfragen, durchschnittliches Projektvolumen, Cost per Lead, Anteil OEM-Direkt versus Distributor-Anfragen.

Was das kostet und ab wann es sich rechnet

Drei Paketgroessen, abhängig von Portfoliobreite und Geschwindigkeit:

  • Starter - 2.500 Euro pro Monat: Für Spezialisten mit einer fokussierten Baureihe, etwa Sondermotorenhersteller oder Nischenanbieter für Hohlwellen-Direktantriebe.
  • Wachstum - 4.500 Euro pro Monat: Für mittelstaendische Antriebstechnik-Hersteller mit drei bis fuenf Produktlinien und DACH-Fokus.
  • Skalierung - 7.500 Euro pro Monat: Für Hersteller mit breitem Portfolio, internationalem Vertrieb und mehreren Zielanwendungen.

Vor dem Einstieg gibt es ein Erstgespräch für 200 Euro, in dem wir Ihr Portfolio, den Wettbewerb und das realistische Anfragepotenzial prüfen. Sie bekommen danach eine ehrliche Einschaetzung, ob sich ein Aufbau lohnt oder nicht.

FAQ

Wie viele Anfragen pro Monat sind im Antriebstechnik-Markt realistisch?
Bei einem mittelstaendischen Hersteller mit drei bis fuenf Baureihen und konsequenter Arbeit über 12 bis 18 Monate sind 20 bis 60 qualifizierte OEM-Anfragen pro Monat realistisch. In Nischen wie Sondermotoren oder Direct-Drive sind es eher 8 bis 20 sehr hochwertige Anfragen mit Projektvolumina ab 50.000 Euro.
Funktioniert das auch, wenn wir hauptsaechlich über Distributoren wie EAO oder regionale Servotechnik-Haendler verkaufen?
Ja. Die Website kann gezielt OEM-Direktanfragen generieren, die Sie an passende Distributoren weitergeben oder selbst bedienen. Viele Hersteller nutzen den Inbound-Kanal, um den Direktanteil bei strategischen OEM-Kunden auszubauen, ohne den Distributionskanal zu beschaedigen.
Wir sind technisch tief, aber unsere Texte klingen wie ein Datenblatt. Ist das ein Problem?
Nein, im Gegenteil. Konstrukteure wollen technische Tiefe, nicht Marketing-Sprache. Drehmomentkennlinien, Wirkungsgrade, Schnittstellen und Normbezuege sind die Inhalte, die ranken und konvertieren. Wir übersetzen das in eine Struktur, die Google und der Konstrukteur lesen koennen.
Wie schnell sehen wir die ersten zusaetzlichen Anfragen?
Erste Bewegungen in den Rankings auf Long-Tail-Suchen wie Baureihen- und Vergleichssuchen kommen typischerweise nach drei bis fuenf Monaten. Spuerbare Anfragesteigerung im Vertrieb sehen Mandanten nach sechs bis neun Monaten. Volle Pipeline-Wirkung nach 12 bis 18 Monaten.
Was passiert mit unseren CAD-Downloads und Datenblaettern als Lead-Quelle?
Die werden aufgewertet, nicht ersetzt. CAD-Downloads bleiben einer der staerksten Conversion-Punkte für Konstrukteure. Wir strukturieren sie so, dass jeder Download als qualifizierter Lead in Ihr CRM laeuft, mit Information zu Baureihe, Branche und ungefaehrem Projektkontext.

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