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Self-Service für Intralogistik-Planer

Konfigurator für Foerdertechnik: Vom manuellen Angebot zum digitalen Self-ServiceWenn jede Foerderstrecken-Anfrage drei Tage Kalkulation kostet

Ob Gurtfoerderer, Rollenbahnen, AKL-Komponenten oder komplette Hochregallager - Ihre Buyer wollen heute Richtpreise und Datenblaetter um 22 Uhr, nicht in drei Tagen per PDF. Wir bauen Konfiguratoren, die Intralogistik-Planer abschliessen lassen und Ihren Innendienst von Routine-Kalkulationen befreien.

Warum der Innendienst in der Foerdertechnik im Kalkulations-Stau steckt

Ein typischer Mittwoch im Vertriebsinnendienst eines Foerdertechnik-Herstellers: 14 Anfragen liegen offen, davon sieben Gurtfoerderer in unterschiedlichen Bandbreiten, drei Rollenbahnen mit Kurven, zwei AKL-Erweiterungen und zwei Hochregallager-Voranfragen. Jede einzelne Anfrage durchlaeuft denselben Weg - Lastenheft prüfen, Baureihe auswählen, Stueckliste zusammenstellen, Richtpreis kalkulieren, Angebot schreiben. Pro Anfrage zwei bis vier Stunden. Pro Anfrage drei Tage Wartezeit für den Buyer.

Das Problem ist nicht der Innendienst. Das Problem ist, dass 80 Prozent der Anfragen Standardkomponenten oder modulare Varianten betreffen, die kalkulatorisch laengst gelöst sind. Der Innendienst macht zur Halbzeit das, was eigentlich der Konfigurator machen sollte: Stammdaten in eine Maske tippen.

  • Bandfoerderer 800 mm, 6 m Laenge, 25 kg/m Belastung - Richtpreis steht in der Excel-Liste
  • Rollenbahn 1100 mm, Schwerlast, mit Bremsrolle - drei Klicks im SAP-Variantenkonfigurator
  • AKL-Behaelter 600x400 mit Trennsteg - Katalogartikel

Waehrenddessen vergleicht der Intralogistik-Planer auf Buyer-Seite drei Anbieter. Wer als Erster ein belastbares Richtpreis-Datenblatt liefert, ist im Lastenheft. Wer drei Tage braucht, ist Plan B.

Was ein Konfigurator für Foerderbaender, AKL und Intralogistik wirklich leisten muss

Ein Konfigurator für Foerdertechnik ist kein 3D-Spielzeug. Er ist ein strukturiertes Lastenheft-Tool, das den Buyer durch genau die Parameter führt, die der Innendienst sonst telefonisch nachfragt. Drei Dinge muss er koennen:

  1. Technische Auslegung prüfen - Foerderhoehe, Laenge, Bandbreite, Foerdergut, Taktzeit, Umgebungsbedingungen. Bei Plausibilitaetsverletzungen sofortige Hinweise (z.B. 'Bei dieser Steigung ist ein Gurtfoerderer ungeeignet - bitte Steilfoerderer auswählen').
  2. Richtpreis oder Budgetrahmen ausgeben - kein Cent-genaues Angebot, aber eine Hausnummer plus minus 15 Prozent. Das reicht dem Planer für die Vorbudgetierung.
  3. Datenblatt, CAD-Stub und Anfrage-PDF erzeugen - der Buyer laedt sich STEP-Daten und ein vorausgefuelltes Anfrageformular herunter. Das landet als qualifizierte Anfrage im CRM.
Realitaets-Check: Sonderbau bleibt Sonderbau. Der Konfigurator deckt 60-75 Prozent der Anfragen. Der Rest wird über den Konfigurator vor-qualifiziert und mit vollstaendigem Lastenheft an den Vertrieb uebergeben - das ist der eigentliche Hebel.

Sichtbarkeit: Warum der beste Konfigurator nichts wert ist, wenn der Planer ihn nicht findet

Foerdertechnik-Buyer recherchieren spezifisch. Sie googeln nicht 'Foerderband kaufen'. Sie suchen 'Gurtfoerderer 1200 mm lebensmittelecht', 'Rollenbahn Kurve 90 Grad Schwerlast', 'AKL Behaelter 600x400 Trennsteg' oder 'Steigfoerderer 30 Grad Kartonage'. Long-Tail mit hohem Kaufintent, geringes Volumen, kaum Wettbewerb in den SERPs - aber genau die Anfragen, die die Pipeline fuellen.

Die Konfigurator-Seite muss auf jeder relevanten Baureihen-Suche ranken. Konkret bedeutet das:

  • Eine Hub-Seite pro Produktfamilie (Gurtfoerderer, Rollenbahnen, Kettenfoerderer, AKL-Behaelter, Regalsysteme)
  • Pro Hub-Seite 15-40 Long-Tail-Unterseiten mit technischen Datenblaettern, Anwendungsbeispielen, Auslegungs-Beispielen
  • Verzahnung mit dem Konfigurator: jede Long-Tail-Seite verlinkt auf den passenden Konfigurator-Startpunkt

Das Ergebnis: Der Planer landet über 'Rollenbahn 1100 mm Schwerlast' auf einer technischen Seite, sieht ein Auslegungsbeispiel, klickt auf 'Variante konfigurieren' und ist 90 Sekunden später mit Datenblatt aus dem Konfigurator raus. Anfrage qualifiziert. Innendienst hat den Vorgang um zwei Stunden verkuerzt.

Wettbewerbsrealitaet im DACH-Markt: Wer es heute nicht digitalisiert, verliert die Generation Planer 35+

Der DACH-Markt für Förder- und Intralogistik-Technik ist geprägt von etablierten Mittelstaendlern - Interroll, Vanderlande-Partner, SSI Schaefer im AKL, dazu Hunderte regionaler Spezialisten. Die Top 10 haben funktionierende Konfiguratoren, mindestens für ihre modularen Baureihen. Der Mittelbau (50-500 Mitarbeiter) hat in der Regel keinen. Das ist die Marktluecke.

Gleichzeitig zieht in den Intralogistik-Planungsabteilungen die Generation 35+ ein, die Self-Service als Standard erwartet. Sie wollen nicht anrufen. Sie wollen nicht warten. Sie wollen am Donnerstagabend um 21 Uhr drei Varianten konfigurieren, einen Richtpreis sehen, ein STEP-File runterladen und Freitag frueh dem Einkauf die Vorauswahl praesentieren.

Wer dieses Erlebnis nicht liefert, wird systematisch vom Lieferantenpool ausgeschlossen - bevor je ein Vertrieb angerufen wird. Genau diesen Mechanismus haben wir bei Kunststoff-Profi im B2B-Commerce gesehen: Ohne digitalen Self-Service kein Erstkontakt mit Einkaeufern unter 40.

Wie wir das Projekt aufsetzen - vom Lastenheft zum laufenden Konfigurator

Ein Konfigurator-Projekt in der Foerdertechnik ist kein IT-Projekt. Es ist ein Produkt-Modularisierungs-Projekt mit IT-Anteil. Der Ablauf:

  1. Monat 1-2: Baureihen-Audit. Welche Produkte sind modular genug für den Konfigurator? Wo ist die Stueckliste sauber, wo ist sie historisch gewachsen? Welche Parameter sind kaufentscheidend?
  2. Monat 2-4: Konfigurator-MVP. Start mit der margenstaerksten und am häufigsten angefragten Baureihe (oft Gurtfoerderer oder Rollenbahn). Live mit Richtpreis und Datenblatt-Export.
  3. Monat 3-9: Sichtbarkeitsaufbau parallel. Long-Tail-Content, technische Auslegungsbeispiele, Branchenportal-Praesenz, Verlinkung auf den Konfigurator.
  4. Monat 6-12: Skalierung auf weitere Baureihen. AKL-Komponenten, Sonderbau-Vor-Konfigurator, HRL-Layout-Skizze.

Pakete dafuer: Starter 2.500 EUR/Monat für den Aufbau der Sichtbarkeit und Konfigurator-Konzeption. Wachstum 4.500 EUR/Monat mit aktivem Content-Ausbau und Konfigurator-Iteration. Skalierung 7.500 EUR/Monat für Hersteller, die mehrere Baureihen parallel digitalisieren. Einstieg über das Erstgespräch für 200 EUR - 90 Minuten, in denen wir Ihre Baureihen, Anfragestruktur und Sichtbarkeit konkret durchrechnen.

FAQ

Wie viele qualifizierte Anfragen pro Monat sind mit einem Konfigurator in der Foerdertechnik realistisch?
Bei einem fokussierten Bandfoerderer- oder Rollenbahn-Konfigurator mit klarer Parametrisierung sehen wir bei DACH-Mittelstaendlern zwischen 8 und 35 qualifizierten Anfragen pro Monat - abhängig von Sichtbarkeit, Branchenmix und Preisbereitschaft. Entscheidend ist nicht die Masse, sondern dass Intralogistik-Planer die Anfrage mit Lastdaten, Foerderhoehe und Taktzeit absenden. Das verkuerzt das Erstgespräch von 90 auf 20 Minuten.
Was kostet ein Konfigurator für Foerderbaender oder AKL-Komponenten realistisch?
Ein produktionsreifer Online-Konfigurator für eine klar abgegrenzte Baureihe (z.B. Gurtfoerderer 500-1200 mm Bandbreite) liegt zwischen 25.000 und 80.000 EUR Erstinvest. Für modulare AKL-Komponenten oder komplette Foerderstrecken mit CAD-Ausgabe rechnen wir mit 90.000 bis 250.000 EUR. Der Hebel liegt nicht im Tool, sondern in der vorgelagerten Modularisierung der Baureihen.
Wir verkaufen projektierte Hochregallager - lohnt sich ein Konfigurator ueberhaupt?
Für ein komplettes HRL macht ein End-to-End-Konfigurator selten Sinn. Aber: Ein Vor-Konfigurator, der Stellplaetze, Palettengewichte und Durchsatz abfragt und daraus ein Layout-Skizze plus Budgetrahmen erzeugt, qualifiziert Leads massiv vor. Wir haben das für einen Anbieter im Behaeltermanagement umgesetzt - 60 Prozent weniger Erstgespräche, dafuer dreifache Abschlussquote.
Wie geht der Konfigurator mit Sonderbau und kundenspezifischen Anforderungen um?
Foerdertechnik ist zu 40-70 Prozent Sonderbau - das laesst sich nicht wegdigitalisieren. Der Konfigurator deckt die Kernparameter (Foerderhoehe, Laenge, Mediengewicht, Umgebung) und gibt dann zwei Pfade aus: 'Standard-Baureihe mit Richtpreis' oder 'Anfrage Sonderbau mit ausgefuelltem Lastenheft'. Der zweite Pfad ist wertvoller, weil der Vertrieb mit vollstaendigen Daten ins Gespräch geht.
Wie lange dauert es, bis ein Konfigurator-Projekt im Vertrieb wirkt?
Sichtbarkeit über Suche und Branchenportale dauert 4-8 Monate. Konfigurator-MVP geht in 3-5 Monaten live. Realistisch laeuft die spuerbare Pipeline-Entlastung ab Monat 7-9 - dann beginnen die Anfragen, qualifiziert und vorgefiltert in den Innendienst zu fallen. Davor ist es Aufbauphase, in der wir Content, technische Datenblaetter und Konfigurator-Templates parallel ausrollen.

Sprechen Sie mit Barnd Duong über Ihre Konfigurator-Strategie für Foerderbaender, AKL und Intralogistik-Lösungen.

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