Galerien, Auktionshaeuser und Kunsthaendler unterliegen seit der 5. EU-Geldwaescherichtlinie der GwG-Pflicht. Wer Software für diesen Markt verkauft, konkurriert nicht mit Notariats-Tools, sondern braucht eine eigene Suchsprache. Genau die baue ich auf.
Ein Galerist mit drei Mitarbeitern, der einen Picasso-Druck für 12.000 Euro verkauft, ist ein Verpflichteter nach Paragraph 2 Absatz 1 Nummer 16 GwG. Er muss eine Risikoanalyse führen, einen Geldwaeschebeauftragten benennen (ab bestimmter Mitarbeiterzahl), Kunden identifizieren und verdaechtige Transaktionen melden. Er weiß das oft, seit ihm das Landesverwaltungsamt einen Fragebogen geschickt hat.
Das Problem für Software-Anbieter: Dieser Galerist sucht nicht nach AML-Plattform oder KYC-API. Er tippt "GwG Pflicht Galerie", "Kunsthandel Geldwaesche Formular" oder "Risikoanalyse Vorlage Galerist" ins Suchfeld. Wer mit Banken-Vokabular antritt, wird in diesem Markt nicht gefunden. Mehr Hintergrund zu diesem Mechanismus im Hub für SEO im Compliance- und RegTech-Sektor.
Diese Begriffe tauchen in keinem klassischen Keyword-Tool sinnvoll auf. Sie kommen aus Fachforen, BaFin-Rundschreiben, Verbandsmaterial des BVDG und aus Gesprächen mit GwG-Beauftragten kleinerer Haeuser.
Eine AML-Plattform für Galerien hat ein strukturelles Problem: Der potenzielle Kunde recherchiert zuerst die Pflicht, nicht das Produkt. Wer ihn beim Produkt abfangen will, kommt zu spät. Deshalb baue ich keinen Blog, sondern ein redaktionell strukturiertes Wissensportal.
Das Portal beantwortet die Pflichtfragen entlang der Verordnungslogik: Wer ist verpflichtet, ab wann, mit welchen Schwellenwerten, welcher Dokumentation, welcher Pruefintensitaet. Jede Antwort führt zu einer konkreten Software-Funktion: Risikoanalyse-Generator, PEP-Datenbank-Abgleich, Identifizierungs-Workflow, Verdachtsmeldungs-Assistent.
Der Galerist landet über die Pflichtfrage, versteht den Aufwand und sieht die Lösung im selben Atemzug. Das ist die Konversionslogik des Portals - sie funktioniert, weil sie die reale Recherchereihenfolge abbildet.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei docunite im DMS-Umfeld oder Kunststoff-Profi im B2B-Commerce: Branchen-Vokabular schlaegt Tool-Vokabular.
Aus der Verordnungsstruktur und der Rollenlandschaft im Kunstbetrieb ergeben sich Cluster, die ich in den ersten drei Monaten priorisiere:
Jeder Cluster bekommt einen Hub-Artikel und vier bis acht Detail-Artikel. Querverlinkung erfolgt entlang der realen Frage-Reihenfolge, nicht entlang einer Kategorie-Logik.
Im Starter-Paket (2.500 Euro pro Monat) baue ich in den ersten 90 Tagen die tragende Saeule: drei Hub-Seiten, zwölf Detail-Artikel, technisches SEO-Setup, interne Linkstruktur und ein redaktioneller Rhythmus, der jeden Monat zwei neue Artikel und einen Update-Zyklus auf bestehende Inhalte vorsieht.
Im Wachstums-Paket (4.500 Euro pro Monat) kommt ein zweiter Cluster hinzu, typischerweise Auktionshaeuser und grenzueberschreitender Kunsthandel. Im Skalierungs-Paket (7.500 Euro pro Monat) integriere ich PR-Aussteuerung in Fachmedien wie WELTKUNST, Kunstforum, Handelsblatt-Kunstmarkt und die Verbandskommunikation des BVDG.
Der Kunstmarkt ist klein, die GwG-Software-Anbieter sind es auch. Ein typisches Haus hat zwischen 8 und 40 Mitarbeitern, einen Compliance-Lead, einen Produktverantwortlichen und niemanden für Content-SEO. Eine 30-koepfige Agentur ueberfordert diese Struktur, weil sie auf Volumen ausgelegt ist - das Problem habe ich im Ratgeber zur Nischenagentur-Frage ausfuehrlich beschrieben.
Ich arbeite als Solo-Berater direkt mit dem Produkt- und Compliance-Lead. Keine Account-Schicht, keine Junior-Texter, die GwG mit GbR verwechseln. Die Recherche für einen Detail-Artikel zur Identifizierung wirtschaftlich Berechtigter dauert dann eben fuenf Stunden - das ist der Punkt, an dem sich Branchen-SEO von generischem SEO trennt. Weitere Beispiele dazu im Ratgeber zur SaaS-Vermarktung und in den Hinweisen zu organischen B2B-Leads.
Vor dem Mandat steht ein Erstgespräch (200 Euro, 60 Minuten). Wir gehen Ihre aktuellen Rankings, Ihre Conversion-Pfade und drei konkrete Cluster durch, die ich vorab anhand Ihrer Domain analysiere. Sie bekommen eine schriftliche Einschaetzung, ob die Wissensportal-Methode für Ihren Reifegrad passt - und falls nicht, eine ehrliche Empfehlung, was stattdessen sinnvoll ist.
Diese Beratung hat noch keinen Verkaufsdruck. Wenn das Setup passt, beginnen wir mit Starter, Wachstum oder Skalierung. Wenn nicht, war es ein guter Nachmittag mit Branchengespraech.