Wenn jedes Angebot einen halben Ingenieurs-Tag frisst, ist Wachstum begrenzt durch die Vertriebs-Kapazität. Ein Konfigurator plus Preislogik plus KI-Text kann die Erstellung auf Minuten drücken — mit klaren Grenzen der Automation.
Die Konfiguration ist komplex: der Kunde braucht Variante A mit Option B, aber nicht Option C, dafür Zubehör D. Preisberechnung mit Rabatt-Staffeln, Sonderkonditionen, Frachtkosten. Dann kommt der Fließtext: Anwendungsbeschreibung, Nutzen-Formulierung, Referenzkontext, Lieferbedingungen.
Der Ingenieur macht das aus Erfahrung — aber jedes Angebot fängt neu an. Textbausteine sind zwar da, aber schlecht auffindbar. Die Preisliste ist im ERP, die Bilder auf dem Fileserver, die Referenzen in seinem Kopf.
Ergebnis: 4-16 Stunden pro Angebot, viele Rückfragen, verzögerte Zusendung, verlorene Deals wegen Reaktionszeit.
Erstens Konfigurator: strukturierte Auswahl aus dem realen Produktkatalog, mit Regeln für gültige Kombinationen (Option B braucht Basis A, Option C schließt Option D aus). Kein KI-Rätselraten bei Technik.
Zweitens Preislogik: harte Regeln aus dem ERP, Rabatt-Freigabegrenzen pro Vertriebsstufe, Frachtkosten aus Postleitzahl. Deterministisch, prüfbar, nachvollziehbar.
Drittens KI-Text: Fließtext-Passagen (Anwendung, Nutzen, Referenz-Kontext), die aus Konfiguration und Kundenprofil zusammengesetzt werden. Hier arbeitet die KI mit strukturierten Vorgaben und Textbausteinen, nicht frei.
Ein Standard-Angebot (Katalog-Produkt mit üblichen Optionen) kann in 3-10 Minuten fertig sein und braucht kaum Nachprüfung. Ein Sonder-Angebot (kundenspezifische Anpassung, neue Anwendung) bleibt bei 4-8 Stunden Erstellungs-Zeit, weil der Ingenieur inhaltlich rein muss.
Die Automation liefert am meisten bei Standard-Angeboten (typisch 70-85 Prozent im Katalog-Geschäft). Bei Sonder-Angeboten ist der Zeitgewinn kleiner, dafür ist die Qualität bei Standard-Angeboten reproduzierbar hoch.
Ehrlichkeit: wer erwartet, dass die KI Sonder-Anlagen im Maschinenbau in 3 Minuten kalkuliert, wird enttäuscht. Sie kann das nicht seriös.
Prüfen. Auch das schnelle Standard-Angebot wird vor dem Versand vom Vertriebs-Ingenieur überflogen — Fokus auf Preis-Plausibilität, technische Anwendbarkeit, Referenz-Passung. 5-10 Minuten statt 4-8 Stunden.
Ergänzen. Kundenspezifische Formulierungen ('wir hatten letzten Monat besprochen, dass Sie Wert auf X legen') passt der Ingenieur ein — das kann keine KI.
Freigeben. Angebote über Freigabegrenzen (typisch 50.000 EUR) gehen automatisch an die Geschäftsführung zur Zweit-Prüfung.
Erste 3-4 Wochen laufen die generierten Angebote parallel zur manuellen Erstellung — nur zur internen Prüfung, nicht zum Kunden. So wird die Ausgabe-Qualität kalibriert.
Ab Woche 5 gehen einfache Standard-Angebote produktiv raus, mit Ingenieur-Freigabe. Nach 3 Monaten Betrieb ist die Vertrauensbasis meist so weit, dass 60-80 Prozent der Angebote automatisiert entstehen.
Im gratis Audit unter /audit sehen wir uns ein typisches Angebot von euch an und schätzen den Automations-Anteil realistisch ein.